Metformin pco

Das PCO-Syndrom betrifft geschätzt vier bis zwölf Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter in Europa. Damit ist es die häufigste hormonelle Störung bei Frauen dieser Altersgruppe, zudem die häufigste Ursache für eine Unfruchtbarkeit aufgrund von Zyklusstörungen. Zyklusstörungen sind ein früh auftretendes klinisches Symptom und bestehen häufig bereits metformin pco nach der zum normalen Zeitpunkt auftretenden Menarche. Virilisierung als klinisches Zeichen hoher Androgenspiegel.

Dieses Symptom erfordert die Suche nach anderen Erkrankungen der Hypophyse, der Nebenniere und des Ovars. Andererseits liegt beim Nachweis von polyzystischen Ovarien nicht immer ein PCOS vor: Bei bis zu 23 Prozent aller Frauen mit normalem Zyklus lassen sich polyzystische Ovarien finden. Die Pathogenese des PCO-Syndroms ist noch nicht vollständig geklärt. Bei der Pathogenese des PCO-Syndroms ist jedoch anhand von speziellen Mausmodellen nachgewiesen worden, dass ein hormonelles Ungleichgewicht im Mutterleib während der Embryonalentwicklung ursächlich für die Entstehung der Erkrankung sein könnte.

Schwangeren Mäusen wurden exzessive Dosen des sog. Auch im molekularbiologischen Bereich wurden in letzter Zeit Fortschritte erzielt zur genaueren Erklärung der zellulären Prozesse der Erkrankung. Man konnte eine Vielzahl genetischer Signale identifizieren, deren Einfluss auf das Erscheinungsbild des PCO-Syndroms nachgewiesen werden konnte, in der Hauptsache der EGF-Rezeptor und der FSHB-Locus. Erhöhte Serumkonzentrationen des LH bei gleichzeitig normalem FSH lassen sich in vielen, wenn auch nicht allen Fällen nachweisen.

Bedeutung in der Pathogenese des PCOS zu. Hyperinsulinämie und erhöhtes LH gelten heute als dominierende Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des PCOS. Frauen, so dass diese eine besondere PCOS-Disposition aufweisen. Es wird geschätzt, dass mehr als 50 Prozent der PCOS-Patientinnen übergewichtig sind.

In der Pubertät ist die Adipositas die wohl häufigste Ursache für die Entwicklung des PCOS. Der folgenden Insulinresistenz und Hyperinsulinämie folgt wiederum die Ausbildung des PCOS. Aufgrund der Bedeutung von Insulinresistenz und Adipositas für die Ausbildung des PCOS geht man davon aus, dass sich ein beträchtlicher Teil der heutzutage auftretenden PCOS-Fälle lebensstilbedingt entwickelt. Disposition zur Insulinresistenz sollte nicht als grundsätzlich krankheitswertig interpretiert werden.

Wenn ein PCO-Syndrom mit Übergewicht vergesellschaftet ist, ist die Verhinderung der Adipositas, insbesondere der pubertären mit folgender überschießender Insulinresistenz, der erste Therapieansatz. Dabei kann es zu einer regelmäßigeren Blutung und Regulierung des Hormonhaushalts der Betroffenen kommen. Ist hingegen der Wunsch nach einer Schwangerschaft vorrangig, kann die Krankheit mittels folgender Medikamente und Therapieformen, bei Versagen selbiger dann mit künstlicher Befruchtung behandelt werden. Vorliegen eines metabolischen Syndroms mit Insulinresistenz, z. Laserdrilling der Ovarien im Rahmen einer Laparoskopie: mit fokussiertem CO2-Laser werden ca. 20 etwa 1 mm breite Stanzen in die Tunica albuginea gesetzt.

Für eine begrenzte Zeit stellen sich wieder Ovulationen ein, der Mechanismus ist unklar. Charakters vieler Androgenhaushaltstörungen muss man sich auf eine Langzeitbehandlung einstellen. Daher sollte spätestens nach neun bis zwölf Monaten der Therapieerfolg objektiviert und evtl. Bei vielen Frauen mit ausgeprägtem PCO-Syndrom findet sich kein oder nur ein unregelmäßiger Zyklus.

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