Aspirin 0.5 tabletten

Mängeln auf der Qualitätssicherungsseite aspirin 0.5 tabletten Redaktion Medizin eingetragen. Dieser Artikel behandelt Eisenmangel bei Menschen.

Zu Mangelerscheinungen bei Pflanzen siehe Chlorose. Treten die Symptome eines Eisenmangels vor der Anämie auf, spricht man von Sideropenie. Der menschliche Körper enthält etwa 2 bis 4 Gramm Eisen. Blutungen kommen bei Männern und Frauen häufig im Magen-Darm-Trakt, häufig auch als Blutungen von Tumoren vor, bei jungen Frauen kann auch eine zu starke Menstruation Ursache der Eisenmangelanämie sein. Durchschnittlich verlieren Frauen ungefähr 15 mg Eisen mit jeder Regelblutung.

Krankheiten, die mittels häufiger, regelmäßiger Aderlässe behandelt werden, wie etwa die Polycythaemia vera, verursachen bei den Patienten gezielt einen Eisenmangel. Bei der Blutkrankheit Polycythaemia vera werden zu viele Blutkörperchen produziert. Der durch Aderlässe gewollt herbeigeführte Eisenmangel führt zu einer gewünschten Reduktion der Blutkörperproduktion. Ausreichende Reserven an Eisen sind eine wesentliche Voraussetzung für das Überleben von Menschen, aber auch von Mikroorganismen wie Bakterien und Parasiten. Auch Mikroorganismen passen sich den schlechten Bedingungen an, welche ihnen das Immunsystem bereitet, indem sie das Ferritin aus dem Kreislauf entziehen, zum Beispiel können Chlamydien Eisen aus den Zellen extrahieren, hämolytische Streptokokken zersetzen die roten Blutkörperchen, manche Mikroorganismen ziehen Eisen aus schwer erreichbaren gebundenen Reserven. Maßgeblich zum Ausschluss oder Beweis von Eisenmangel ist die Bestimmung des Ferritinwerts und der Transferrinsättigung im Blut.

Falls die Ursache eines Eisenmangel in einer Fehl- oder Mangelernährung begründet ist, sollten hier entsprechende Änderungen erfolgen und stärker auf den Konsum von eisenhaltigen Nahrungsmitteln geachtet bzw. Mahlzeiten mitgekocht wird und dadurch Eisen an die oftmals eisenarme Speise abgibt. Zu den Folgen der erhöhten Aufnahme eisenhaltiger Verbindungen im pflanzlichen Organismus siehe Eisentoxizität. Eine indische Studie an 54 unter Eisenmangel leidenden vegetarisch ernährten Kindern zeigte, dass Eisenmangel durch verbesserte Vitamin-C-Zufuhr behandelt werden kann. Die Menge von 100 mg Vitamin C ist beispielsweise in ca. 200 ml frisch gepresstem Orangensaft, 100 g Brokkoli oder wenigen Streifen roter Paprika enthalten, jedoch reicht auch die Hälfte aus, um eine große Steigerung der Resorption zu bewirken. Vitamin C ist der wirksamste bekannte Förderstoff der Eisenresorption.

Er vermag den eisenhemmenden Effekt vieler Hemmstoffe vollständig aufzuheben. Allgemein sind dies also vor allem die Inhaltsstoffe von Früchten und Fruchtgemüsen sowie Kohlgemüse. Die hemmende Wirkung natürlich vorkommender Ballaststoffe auf die Eisenresorption geht wahrscheinlich auf ebenfalls darin vorhandene Phytin- beziehungsweise Oxalsäure zurück. In reiner Form ist dagegen kaum eine negative Wirkung von Ballaststoffen feststellbar. Falls der Eisenmangel ausgeprägt ist oder nicht allein durch Ernährungsumstellung ausgeglichen werden kann, können Eisenpräparate verabreicht werden.

Grundsätzlich ist die perorale Verabreichung vorzuziehen, da dies dem natürlichen Weg entspricht, auf dem Eisen durch den Körper aufgenommen wird. Falls Eisentabletten nicht vertragen werden, oder der Eisenmangel sehr ausgeprägt ist und schnell behoben werden soll, können eisenhaltige Infusionen verabreicht werden. Diese Infusions-Präparate enthalten an einen Trägerstoff gebundenes Eisen. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Eine Vielzahl pflanzlicher Nahrungsmittel enthält viel Eisen. Durch mikrobielle Fermentation von Getreide wird das enthaltene Enzym Phytase aktiviert, das die ebenfalls vorhandene und die Eisenresorption hemmende Phytinsäure abbaut. Wheeler: The diet and food choice of vegetarians in Greater London. Centre of Human Nutrition, London 1989.

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