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Feigwarzen bei der Frau Wie äußern sich Feigwarzen bei Frauen? Condylomata acuminata, sind eine weit verbreitete sexuell übertragbare Krankheit. Vor allem Frauen sind sich unsicher, ob Hautveränderungen im Genitalbereich durch eine Infektion mit Feigwarzen hervorgerufen wurden, oder ob andere Ursachen aldara online bestellen sind.

Mann meist im Bereich der Vorhaut, der Penisspitze und des Hodensacks auf. Bei Frauen hingegen treten sie im Genital- und Analbereich auf und hier vor allem im Bereich der Scheide und etwas seltener im Bereich des Gebärmutterhalses. Am Gebärmutterhals treten häufiger die sehr flachen Condylomata plana auf. Die Form der Feigwarzen ist variabel. Sie zeigen meistens einen baumartig wuchernden Aufbau und sind als rote bis gräulich-weiße, möglicherweise mit einem hahnenkammartigen Anhängsel eindeutig zu identifizieren.

Dabei spielen die Subtypen HPV-6 und HPV-11 eine entscheidende Rolle. HPV-Untergruppen, die zur Entstehung von gewöhnlichen Hautwarzen z. Hand oder am Fuß führen, finden sich bereits bei Schulkindern. Da die Hautveränderungen oft lange unbemerkt bleiben, sorgen die Betroffenen in ihrer Unwissenheit durch ungeschützten Geschlechtsverkehr für eine Verbreitung des Virus. Es ist auch eine Virusübertragung während der natürlichen Geburt von der Mutter auf das Neugeborene möglich.

Können Feigwarzen bei einer Frau Krebs verursachen? Hochrisiko HPV-Subtypen sind vor allem die Typen 16 und 18, die mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht werden, aber auch bei der Entstehung der bereits genannten Condylomata plana eine Rolle spielen. Anhand des Erscheinungsbildes der Feigwarzen lassen sich die Hautveränderungen meist sicher durch ihr leicht rotes und hahnenkammartiges Aussehen diagnostizieren. Bei Unsicherheiten wäre es möglich, die Virus-DNA mittels spezifischer Nachweismethoden im Labor zu klassifizieren. Meistens genügt jedoch der geschulte Blick eines Arztes, um Feigwarzen zu erkennen. Wie können sich Frauen vor der Entstehung von Feigwarzen schützen?

Deutschland und Österreich seit 2006 und in der Schweiz seit 2007 durch eine aktive Impfung möglich. Die Impfung ist für junge Frauen kostenlos. Durch die Impfung können circa 70 Prozent der Krebsarten, die durch die gefährlichen HPV-Subtypen verursacht werden, und circa 90 Prozent der Feigwarzen verhindert werden. Zu den Impfstoffen gehören Cervarix, das gegen die Hochrisiko-Typen 16 und 18 gerichtet ist, sowie Gardasil, das neben den Typen 16 und 18 auch die Subtypen 6 und 11 abdeckt, die zur Entstehung von Feigwarzen führen. Neu zugelassen ist Gardasil 9, das vor insgesamt neun HPV-Typen schützt, darunter HPV 6, 11, 16, 18 und zusätzlich die ebenfalls möglichen krebsbegünstigenden Typen 31, 33, 45, 52 und 58. Monaten mit dem Impfstoff geimpft werden. Die Immunität beträgt mindestens sieben Jahre.

Bisher wurden keine wesentlichen Nebenwirkungen dokumentiert. Den Erfolg der Prävention werden die Beobachtungen der nächsten Jahre zeigen. Neben der Impfung, die etwa zwei Drittel der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verhindern kann, ist die regelmäßige gynäkologische Vorsorge nicht zu vergessen. Nur so können Feigwarzen und Krebs bei Frauen frühzeitig entdeckt werden. Was können Frauen gegen Feigwarzen tun?

Feigwarzen heilen bei Frauen meistens spontan, sie kehren jedoch häufig wieder zurück. Da sie als störend empfunden werden und selten Krebs verursachen können, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Feigwarzen lassen sich sehr gut mit Salben behandeln, die auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Mit diesen können die Hautveränderungen lokal behandelt werden. Der Sexualpartner sollte unbedingt über die Genitalwarzen informiert werden, da die Viren durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Böcker et al: Pathologie, Elsevier Verlag, 5.

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