Abilify 300

Die Zulassung in Europa wird für den Sommer 2016 erwartet. Depotpräparat für Erwachsene mit Schizophrenie, das nur viermal pro Jahr verabreicht wird. Der europäische Antrag zu Paliperidonpalmitat als Dreimonats-Depotpräparat basiert nach Angaben abilify 300 Herstellers auf zwei Phase-III-Studien. 500 Patienten mit Schizophrenie teilnahmen .

Prinzipiell kann die einmal pro Quartal erforderliche Depotinjektion mit einem bekannten und bewährten Antipsychotikum für bereits mit Paliperidon stabil eingestellte Patienten mit Schizophrenie eine vorteilhafte Option darstellen. Ravenstijn P, Remmerie B, Savitz A, Samtani MN, Nuamah I, Chang CT, De Meulder M, Hough D, Gopal S. Pharmacokinetics, safety, and tolerability of paliperidone palmitate 3-month formulation in patients with schizophrenia: A phase-1, single-dose, randomized, open-label study. Berwaerts J, Liu Y, Gopal S, Nuamah I, Xu H, Savitz A, Coppola D, Schotte A, Remmerie B, Maruta N, Hough DW. Efficacy and Safety of the 3-Month Formulation of Paliperidone Palmitate vs Placebo for relapse Prevention of Schizophrenia: A Randomized Clinical Trial. Depotpräparat zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Schizophrenie zugelassen.

Europa als ABILIFY MAINTENA zugelassen, vgl. Depotpräparat mit dem Wirkstoff Aripiprazol verfügbar . Injektion aus Partikeln langsam freigesetzt wird. Durch enzymatische Hydrolyse entstehen Laurinsäure und das intermediäre N-Hydroxymethylaripiprazol, das wahrscheinlich nicht-enzymatisch in Formaldehyd und das pharmakologisch aktive Aripiprazol umgewandelt wird. Die Freisetzung der Vorstufe und die Bildung von Aripiprazol erfolgen so verzögert, dass ein 4-6-wöchiges Injektionsintervall möglich ist und zu Beginn der Behandlung eine überlappende orale Medikation mit Aripiprazol für 21 Tage empfohlen wird. Peaks der Plasmakonzentration bei insgesamt im Vergleich zur glutäalen Injektion vergleichbarer Pharmakokinetik und einer etwas höheren Rate an berichteten Schmerzen und Unverträglichkeiten an der Injektionsstelle . ARIPIPRAZOL LAUROXIL entspricht nach den vorliegenden Studien dem der oralen Applikationsform .

Center for Drug Evaluation and Research, medical reviews. Relative bioavailability and safety of aripiprazole lauroxil, a novel once-monthly, long-acting injectable atypical antipsychotic, following deltoid and gluteal administration in adult subjects with schizophrenia. Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Antipsychotika, Schizophrenie. Folgender Fehler ist aufgetreten: Sie verwenden eine ungültige Anforderung. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an den Webmaster. Markt gebracht worden, inzwischen sind Generika erhältlich.

Es ist zugelassen zur Behandlung der Schizophrenie und zur Behandlung von manischen Episoden bei der Bipolar-I-Störung. Darüber hinaus soll Aripiprazol auch eine partiell agonistische Wirkung am Dopamin-D2-Rezeptor bewirken, insbesondere im Frontalhirn. Hiervon verspricht man sich eine Wirkung auch auf die Minussymptomatik der Schizophrenie, man erhofft sich insbesondere eine Verbesserung des Antriebes, der kognitiven Fähigkeiten und der affektiven Reagibilität. Aripiprazol hat mit 72 Stunden eine recht lange Halbwertzeit, der steady-state der Plasmakonzentration wird oft erst nach zwei bis drei Wochen erreicht. Dosierung Aripiprazol wird üblicherweise zwischen 5 und 20 mg dosiert. Dabei zeigt es sehr unterschiedliche Wirkungen und Nebenwirkungen.

Es wird jeweils die Gesamtdosis als Einmalgabe morgens gegeben, da Aripiprazol Unruhe verursachen kann und abendliche Gaben den Schlaf stören können. 7,5 mg: Meist gut verträglich und gut einsetzbar in der langfristigen Rezidivprophylaxe. 10 mg: Sicherere rezidivprophylaktische Wirkung, manchmal aber schon Unruhe oder Akathisie. Beginnend wirksam auch gegen akut psychotische Symptome, oft noch gut verträglich. 15 mg: Akzeptable Wirkung gegen akut psychotische Symptome, Nebenwirkungen sind aber nicht selten. 20 mg: Gute und recht sichere Wirkung gegen akut psychotische Symptome, aber leider auch öfter Unruhe und Akathisie. Aripiprazol hat mit 72 Stunden eine sehr lange Halbwertszeit, der steady-state wird oft erst nach zwei bis drei Wochen erreicht.

Daher sollte man die Dosis besonders langsam steigern, beispielsweise um 5 mg pro Woche, und jeweils erst nach ein bis zwei Wochen beurteilen, ob die erreichte Wirkung ausreichend ist oder ob eine weitere Dosissteigerung erforderlich ist. Klinischer Einsatz Aripiprazol wird von vielen Patienten recht nebenwirkungsfrei vertragen, insbesondere verursacht es keine Müdigkeit, keine Gewichtszunahme und zumeist keine EPMS. Für solche Patienten ist es ein gut geeignetes Medikament, insbesondere zur jahrelangen Rezidivprophylaxe. Aripiprazol kann natürlich auch zur Behandlung einer akuten psychotischen Symptomatik eingesetzt werden, es steht sogar ein intramuskulär verabreichbares Präparat zur Verfügung. Die Erfahrung in dieser Indikation ist unterschiedlich: Bei vielen Patienten wirkt es auch bei akuten Psychosen ausreichend schnell und wirkstark. Bei einigen Patienten wirkt es in der akuten Psychose gegeben aber zu langsam oder zu wenig wirkstark, so dass im Verlauf ein Wechsel des Präparates erforderlich ist. Die Patienten können dann nicht mehr gut ruhig sitzen oder liegen, sondern verspüren durchgehend einen starken Drang, die Beine zu bewegen.

Diese Nebenwirkung kann bei einer Dosisreduktion verschwinden. In einigen Fällen wurde darüber berichtet, dass Aripiprazol psychotische Symptome verstärkt habe, was ebenfalls auf den partiell agonistischen Wirkmechanismus zurück geführt werden kann. Andere Nebenwirkungen können EPMS, Agitiertheit, Hypomanie oder Schlafstörungen sein. Im Laufe der Zeit kam noch eine neue Beobachtung hinzu. Wie IFAP hier berichtet, warnt die FDA inzwischen vor Impulskontrollstörungen unter Aripiprazol. Von Dopaminagonisten, wie man sie in der Behandlung des M. Erfolge zeigt, ich verordne es in dieser Indikation meist in einer Dosierung von etwa 10 mg.

In der Akutbehandlung setze ich es nur dann ein, wenn die Symptomatik nicht ganz dramatisch ist und eine Zeitdauer von zwei bis drei Wochen bis zur deutlichen Linderung der Beschwerden ausreichend erscheinen würde. Patienten, die unter Aripiprazol unter Nebenwirkungen leiden, insbesondere unter einer Akathisie, empfehle ich sofort die Umstellung auf ein verträglicheres Präparat, da meiner Erfahrung nach die Akathisie bei den Patienten, die sie unter Aripiprazol entwickeln, auch bei einer Dosisreduktion nicht ganz verschwindet. Dieser Beitrag wurde unter Psychiatrie, Psychopharmakologie abgelegt und mit Abilify, Aripiprazol verschlagwortet. Das Bild ist aus Amerika, hier ist die kleinste Dosis glaube ich 5 mg. Manchmal werden 2 mg Abilify als Augmentation zusätzlich zu Citalopram oder einem anderen Antidepressivum genommen.

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